Viele Unternehmer stehen irgendwann vor genau dieser Frage:
Baue ich meine Homepage selbst mit einem Baukasten – oder lasse ich sie von einer Agentur erstellen?
Die Versprechen der Baukasten-Anbieter klingen verlockend:
- günstig
- schnell
- „ohne Vorkenntnisse“
- „professionelles Design in Minuten“
Und dann gibt es Agenturen:
- teurer
- längerer Prozess
- viele Meinungen
- oft schlechte Erfahrungen im Markt
Kein Wunder, dass viele unsicher sind.
In diesem Beitrag bekommst du eine ehrliche, unternehmerische Antwort, ohne Marketing-Geschwätz:
- Wann ein Homepage-Baukasten sinnvoll ist
- Wann er dich Geld und Zeit kostet
- Wann eine Agentur die bessere Wahl ist
- Und wie du die richtige Entscheidung triffst
Was ist mit „Homepage Baukasten“ gemeint?
Baukasten-Systeme sind z. B.:
- Wix
- Jimdo
- IONOS Baukasten
- Squarespace
- teilweise auch einfache WordPress-Templates
Gemeinsam haben sie:
- Drag-and-drop
- vorgefertigte Designs
- geringe Einstiegskosten
- schnelle Umsetzung
Für viele klingt das perfekt.
Aber die entscheidende Frage lautet nicht: „Kann ich damit eine Website bauen?“
Sondern: „Erreiche ich damit mein Ziel?“
Für wen ein Homepage-Baukasten sinnvoll sein kann
Ja, es gibt Fälle, in denen ein Baukasten völlig okay ist.
1. Du brauchst nur eine digitale Visitenkarte
- Öffnungszeiten
- Adresse
- Telefonnummer
- ein paar Infos
Kein Fokus auf:
- Anfragen
- Marketing
👉 Baukasten reicht.
2. Du hast Zeit, Geduld und Lust zu lernen
Wenn du:
- dich selbst einarbeiten willst
- Texte schreiben kannst
- dich mit Struktur beschäftigst
und Zeit kein Problem ist – dann kannst du dir damit etwas bauen.
Aber: Deine Zeit hat auch einen Wert.
3. Du bist noch in der Testphase
Startphase, Nebengewerbe, Idee noch nicht validiert.
Hier kann ein Baukasten sinnvoll sein, um überhaupt online zu sein.
Wo Baukasten-Websites an ihre Grenzen kommen
Jetzt der Teil, den dir Baukasten-Anbieter ungern sagen.
1. Keine klare Verkaufsstruktur
Baukästen liefern Design – keine Strategie.
Das heißt:
- keine klare Nutzerführung
- keine verkaufspsychologischen Texte
- keine Conversion-Logik
Ergebnis:
Die Seite sieht okay aus, bringt aber keine Anfragen.
2. Schwache SEO-Basis
Viele Baukasten-Seiten:
- sind technisch eingeschränkt
- haben schlechte Ladezeiten
- unklare URL-Strukturen
- wenig Kontrolle über SEO-Details
Für Google ist das kein Vorteil.
3. Austauschbarkeit
Baukasten-Designs sehen oft gleich aus.
Und Gleichheit erzeugt kein Vertrauen.
Ein Besucher merkt sehr schnell:
„Das ist wieder so eine Baukasten-Seite.“
Gerade bei Dienstleistungen ist Vertrauen entscheidend.
4. Kein Sparen – nur Verschieben der Kosten
Viele starten mit Baukasten → merken, dass nichts passiert → wechseln zur Agentur.
Dann zahlst du:
- Baukasten-Gebühren
- deine eigene Zeit
- und später trotzdem die Agentur
Das ist der teuerste Weg.
Was eine Agentur wirklich anders macht
Eine gute Agentur baut keine Seiten, sondern Systeme.
1. Fokus auf Ziel & Ergebnis
Eine Agentur fragt:
- Was willst du erreichen?
- Wen willst du ansprechen?
- Wie entsteht eine Anfrage?
Ein Baukasten fragt:
- Welche Farbe?
- Welches Layout?
Großer Unterschied.
2. Struktur statt Spielerei
Agentur-Websites haben:
- klare Seitenhierarchie
- klare Botschaften
- klare Call-to-Actions
Nicht zehn Menüpunkte.
Sondern Klarheit.
3. Texte, die verkaufen
Gute Agenturen schreiben oder konzipieren Texte:
- problemorientiert
- verständlich
- zielgruppenspezifisch
Das ist der Punkt, an dem die meisten Baukasten-Seiten scheitern.
4. SEO & Sichtbarkeit
Agenturen denken:
- in Keywords
- in Suchintentionen
- in Landingpages
Nicht in „Hauptsache online“.
5. Langfristiger Nutzen
Eine gute Website:
- spart Zeit
- bringt Anfragen
- wirkt 24/7
Das ist kein Kostenpunkt, sondern ein Werkzeug.
Der echte Vergleich: Baukasten vs. Agentur
Homepage-Baukasten
✅ günstig im Einstieg
❌ kostet Zeit
❌ keine Strategie
❌ wenig Conversion
❌ eingeschränkte SEO
Agentur
❌ höherer Einstiegspreis
✅ Zeitersparnis
✅ klare Struktur
✅ bessere Anfragen
✅ langfristiger Nutzen
Die wichtigste Frage, die du dir stellen musst
Nicht:
„Was ist günstiger?“
Sondern:
„Was bringt mir in den nächsten 12–24 Monaten mehr?“
Wenn deine Website:
- Kunden bringen soll
- Umsatz unterstützen soll
- Vertrauen aufbauen soll
dann ist ein Baukasten oft die falsche Abkürzung.
Typische Szenarien aus der Praxis
Szenario 1: Baukasten → Frust → Agentur
Sehr häufig.
Zeit verloren. Geld doppelt ausgegeben.
Szenario 2: Agentur von Anfang an → saubere Basis
Höhere Anfangsinvestition.
Aber klare Ergebnisse und Ruhe.
Szenario 3: Hybrid-Lösung
- klare Strategie
- professionelle Struktur
- einfache Pflege
Oft der beste Mittelweg.
Fazit: Baukasten oder Agentur – es kommt auf dein Ziel an
Es gibt kein pauschales „richtig“ oder „falsch“.
Aber:
- Wenn du nur online sein willst → Baukasten okay
- Wenn du Kunden gewinnen willst → Struktur + Strategie notwendig
Und die bekommst du selten durch Templates.
Eine Website ist kein Deko-Objekt.
Sie ist Teil deines Geschäfts.
Und genau so solltest du sie behandeln.